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Pistole P7-Schießen im Rahmen einer Dienstlichen Veranstaltung

Montag, 28.Dezember 2009

Am 16/17.08.2008 führten der Ortsverband Augustdorf und die Reservistenkameradschaft Feldjäger des Verbandes der Reservisten der Bundeswehr mit ungefähr 30 Feldjägern unter der Leitung von Oberstleutnant d.R. Petring im Rahmen einer Dienstlichen Veranstaltung des Landeskommandos NW eine feldjägerspezifische Aus- und Weiterbildung durch.

Diese gliederte sich in drei Phasen: Kennen lernen der Handhabung und Besonderheiten der Pistole P7,  Wiederholungsausbildung in der Selbst- und Kameradenhilfe sowie Information über Erneuerungen in der Feldjägertruppe. Da zu dieser Veranstaltung auch Kameraden des Traditionsverbandes Feldjägerbataillon 731 eingeladen waren, scheuten fünf Kameraden des Ortsverbandes Münster nicht den Weg nach Augustdorf und meldeten sich pünktlich um 09:00 Uhr auf der Standortschießanlage. Nach Einweisung in die Pistole P7 durch den Leitenden Herrn Stabsfeldwebel a.D. d.R. Philipper wurde zunächst die Übung P-S-1 auf 10er Ringscheibe geschossen. Diese ist vom Schützen  mit mindestens 25 Ringen (bei 5 Schuss) zu erfüllen, bevor die Übung P-S-2 geschossen werden darf. Anspruch und Schwierigkeitsgrad wurden zum Ende des Schießens dadurch erhöht, dass nur Arm- und Beintreffer zählten.

In einer parallel stattfindenden  Minenausbildung demonstrierte Oberfeldwebel d.R. Stahnke eindrucksvoll auf einem von ihm konzipierten  Minenlehrpfad die (theoretisch) äußerst effektive Wirkung von diversen Sprengmitteln in Verbindung mit einfachen, jedoch zuverlässigen Zug- und Spanndrahtkonstruktionen. Durch seine Erfahrungen im Auslandseinsatz gelang es ihm, den Teilnehmern die große Gefährlichkeit dieser Sprengfallen sehr realitätsnah zu vermitteln.

Nachmittags wechselte die Ausbildung ins Lager „Staumühle/Senne“.  Hier führte im Rahmen der zivil-militärischen Zusammenarbeit die DRK-Gemeinschaft Stukenbrock Senne /OV Stukenbrock-Schloss Holte  unter der Leitung von Flottenarzt d.R. Dr. Tack eine interessante Weiterbildung in „Erste Hilfe“ durch. Zum Schluss erhielten die Teilnehmer einen Nachweis, der die Wiederholungsausbildung über praktische und theoretische Kenntnisse in der Selbst- und Kameradenhilfe gemäß Kurzfassung der ZDv 49/20 „Sanitätsausbildung aller Truppen“ bescheinigte.

Abschließend informierte Oberstleutnant d.R. Petring noch über Erneuerungen in der Feldjägertruppe. Hierzu stellte die 4./Feldjägerbataillon 252 eine aktuelle Info-CD zur Verfügung. Einen besonderen Dank an dieser Stelle an Herrn Oberleutnant König, der mit hohem Engagement die einzelnen Beiträge auf der CD zusammengestellt hat.

Zu guter Letzt freuten sich alle auf einen geselligen Abend, abgerundet  mit den Optionen zur Übernachtung im Lager Staumühle sowie Frühstück am folgenden Tag.

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(Frank Petring)

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