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Buchtipps

Die Vorläufer der Bundeswehr-Feldjäger

Seit 2005 ist die Dissertation von Dr. Peter Schütz als Buch veröffentlicht. Im Internet sind unter www.duncker-humblot.de nähere Informationen erhältlich.

Peter Schütz zeichnet die rechtsgeschichtliche Entwicklung von den historischen Wurzeln bis zur Feldjägertruppe als Militärpolizei der Bundeswehr nach. Die eingehende Betrachtung führt zu dem Ergebnis, dass die Namens- und Aufgabenvorläufer der Bundeswehr-Feldjäger unterschiedlicher Herkunft sind.
Die Untersuchung der Truppengattungen, die in der preußisch-deutschen Militärgeschichte als Feldjäger bezeichnet wurden, erbringt den Nachweis, dass das historische Vorbild des preußischen Reitenden Feldjägerkorps lediglich bei der Namensgebung von großem Einfluss war. Was die Aufgaben der Feldjägertruppe angeht, gelangt der Autor zu dem Ergebnis, dass hier die Feldgendarmerie als Vorläufer angesehen werden muss.
Dr. Peter Schütz ist Reserveoffizier der Feldjägertruppe und als Richter im Landgericht Düsseldorf tätig.


Die westdeutsche Oder/Neiße-Debatte

Seit März 2006 ist die Dissertation von Oberst a.D. Dr. Klaus Rehbein als Buch veröffentlicht. Im Internet sind unter http://www.lit-verlag.de/isbn/3-8258-9340-5 nähere Informationen erhältlich.

Klaus Rehbein
Die westdeutsche Oder/Neiße-Debatte
Hintergründe, Prozess und das Ende des Bonner Tabus
Reihe: Politik und Geschichte

Die Untersuchung der Debatte in der Bundesrepublik der 1960er Jahre über die westdeutschen Forderungen nach Anerkennung der Oder-Neiße-Linie reicht bis zum Keim des Grenzproblems zurück. Stalin setzte die Curzon-Linie als neue UdSSR-Grenze durch. Das führte im Westen zur Oder-Neiße-Linie. Weder Bonn noch Warschau konnten diese Kriegsfolgen rückgängig machen. Ostdeutsche standen meist zwischen Verzweiflung und Einsicht. Doch infolge der zur Lösung des Grenzkonflikts strebenden Oder/Neiße-Debatte bewegte sich die Bundesrepublik auf Polen zu – bis hin zu vertraglichen Regelungen nach Beginn der Regierung Brandt/Scheel. Die Bedeutung der Debatte für die Politik und die Opfer derer, die ganz persönlich betroffen waren, werden bisweilen noch heute übersehen.

Dr. phil. Klaus Rehbein wurde in Marienwerder an der Weichsel geboren. Als Oberst a.D. der Bundeswehr studierte er Politische Wissenschaft, Geschichte und Philosophie.


Ohne Tritt Marsch !

Karlheinz Böckle: „Ohne Tritt Marsch!“
Von der Hitlerjugend zur Bundeswehr 1940 –1960

Nicht im Gleichschritt, sondern „Ohne Tritt Marsch!“ verläuft das Leben des Autors. Denn 1929 ist das politische und soziale Terrain, in das er geboren wird, für Jahrzehnte brüchig und voll existenzbedrohender Erschütterungen.
Mit einem Wirbel an Episoden und Erinnerungen betreten wir mit Karlheinz Böckle das Räderwerk des nationalsozialistischen Terrors, der von der Jugend unbedingte Gefolgschaft einfordert. Im Herbst 1944 Kriegseinsatz als 15-jähriger an der Westfront. Er entkommt nur knapp!
Und wenn er 1945 nach der Niederlage der NS-Diktatur wie aus einem bösen Traum aufsteht, braucht es Lebensmut, in ein freies Leben mit seinen richtigen Verhältnissen und Maßen zurückzukehren.
Der Wiederaufbau in seiner fränkischen Heimat, Schreinerlehre, Abitur, Studium und Dienst als „Laborer“ bei der US-Armee, Karlheinz Böckle beschreibt die neue aufregende Zeit mit viel Liebe zum Detail.
Auslandsreisen, die deutsch-alliierten Beziehungen und die aufkeimende Ost-West-Konfrontation schaffen neue Einsichten: „Westdeutschland braucht eine Armee, um seine Souveränität verteidigen zu können.“ Im Oktober 1957 tritt der Autor als Offiziersanwärter in die Bundeswehr ein.

304 Seiten Inhalt mit 73 Abbildungen s/w (ISBN 3-9809437-5-5)


Die Namensvorläufer der Feldjägertruppe der Bundeswehr

Band I einer Trilogie

Die Feldjägertruppe wurde 1955 noch als Militärpolizei der Bundeswehr aufgestellt. Kurz darauf erfolgte dann der Namenswechsel zur Feldjägertruppe. Heute ist der Name „Feldjäger“ ein Begriff. Doch woher kommt er, wer waren die Namensvorgänger?
In diesem Buch will die Kameradschaft der Feldjäger im Rahmen ihrer Trilogie zur Feldjägertruppe auf teilwissenschaftlicher Grundlage die „Feldjägerei“ nicht nur seit den Zeiten Friedrichs des Großen darstellen. Auch wenn der Gründungstag mit dem 24. November 1740 in einer Urkunde festliegt, gab es doch auch schon davor Feldjäger.
Und natürlich auch danach: neben den Feldjägern Preußens wollen wir natürlich nicht in der Geschichte der Feldjäger die Zeiten der Weimarer Republik und des Dritten Reiches aussparen. Auch wenn gerade im letzteren die Feldjäger einiges durchmachen mussten.
Erstaunlich bleibt die Erkenntnis, dass sich in der Tätigkeit der Feldjäger vieles wie ein Roter Faden durch die Geschichte zieht. Schon zu Zeiten Friedrichs des Großen gab es „Personenschutz“ und „Kurierdienste“ durch Feldjäger.
Auch vieles um die Feldjägertruppe herum wurde analysiert und erfasst: Vom Feldjägerverein bis zur Kameradschaft der Feldjäger e.V., vom Feldjägerstern bis zum Feldjägerkeiler und von den Feldjägerfarben, die, historisch betrachtet, nicht immer Orange waren.
Das Buch „Die Namensvorläufer der Feldjägertruppe“ sollte jeder Feldjäger einmal gelesen haben, wenn er sich mit seiner Truppengattung identifiziert und wissen will, wo denn seine Wurzeln und der Name und der Stern auf seinem Barett herkommen, bzw. ihren Ursprung haben.

244 Seiten mit 100 Abbildungen

Weitere Informationen unter www.feldjaeger.de/artikel-bestellungen/


Die Feldjägertruppe der Bundeswehr 1955 – 2005

Band III einer Trilogie

Eine Chronik über die Feldjäger der Bundeswehr beschreibt im Wesentlichen einen Aufgabenbereich, den es vorher in deutschen Streitkräften so nicht gab und dessen Bewältigung die Feldjägertruppenteile mit ihren vielseitig ausgebildeten Soldaten immer wieder vor vollkommen neue Anforderungen stellte.

Die Feldjäger zu Pferde des Großen Friedrich und die Kurier­offiziere im Reitenden Feldjägerkorps des Königreich Preu­ßens, später des kaiserlichen Deutschen Reiches, mit denen die neue Truppengattung die Bezeichnung teilt, haben wohl Tätig­keiten ausgeübt, die sich im Aufgabenkatalog der Feldjägertrup­pe abgewandelt wieder finden. Es sind jedoch weniger die Aufga­ben als zwei Eigenschaften, die den Feldjäger von heute mit dem Feldjäger von einst verbinden: Die Selbständigkeit im Erfassen und Beurteilen eines Auftrages und die Zuverlässigkeit in seiner eigenverantwortlichen Ausführung.

Die Feldjäger der Bundeswehr leisten die in modernen Streit­kräften anfallenden Militärpolizeiaufgaben, von der Über­wachung der Ordnung über den Schutz gefährdeter Soldaten und Veranstaltungen bis hin zur Unterstützung der militärischen Ver­kehrsbewegungen. Auf den Übungsplätzen im Ausland kamen all­gemeine hoheitliche Aufgaben ebenso hinzu, wie ihre inzwischen anerkannten speziellen Einsätze im Rahmen der UNO und NATO heute bereits selbstverständlich geworden sind.

Dieses Buch hat es sich zur Aufgabe gemacht, die 50 Jahre der Feldjägertruppe in der Bundeswehr nachzuzeichnen, Ein­blick in Entscheidungen genauso zu geben, wie über Erlebnisse „am Rande” zu berichten. Als Herausgeber will die Kamerad­schaft der Feldjäger in weiteren Büchern die gesamte Geschichte der Feldjägertruppe ab 1740 darstellen.

208 Seiten mit 163 Abbildungen

Weitere Informationen unter www.feldjaeger.de/artikel-bestellungen/


Mein Papa ist Soldat

Erwin Winner – Jürgen Raabe: “Mein Papa ist Soldat” Band 2

Nach dem erfolgreichen Buch „Mein Papa ist Soldat” Band l, das den Aus­landseinsatz und die schmerzliche Trennung von einem Elternteil thematisiert, widmet sich nun Band 2 dem Alltag einer Soldatenfamilie, dem Soldatenberuf und den damit verbundenen Umständen von Versetzung, Umzug und neuem Lebensumfeld. Wieder schreibt der Autor Erwin Winner, unterstützt von den einfühlsamen Illustrationen Jürgen Raabes, aus der Sicht des 7-jährigen Fabian. Was machen Soldaten? Was ist die Bundeswehr? Wie sieht der Alltag einer Soldatenfamilie aus? Kindgerecht aufbereitet bietet dieses Buch eine Antwort auf all diese Fragen.

42 Seiten, zahlreich farbige Zeichnungen (ISBN 978-3-941228-01-6)

Weitere Informationen unter www.meinpapaistsoldat.de

Kontakt


Kameradschaft der Feldjäger e.V.
Kugelfangtrift 1
30179 Hannover

Telefon: 0511/47468844
Telefax: 0511/47468845

E-Mail: info@feldjaeger.de

Öffnungszeiten der Bundesgeschäftsstelle:
Dienstag, 07:00 – 13:00 Uhr
Mittwoch, 07:00 – 13:00 Uhr
Donnerstag, 07:00 – 13:00 Uhr

Veranstaltungen

  • OV München: Stammtisch
    am 16.03.10 18:00
  • OV Hannover: Feldjägerstammtisch
    am 16.03.10 19:00
  • OV Neumünster: Stammtisch
    am 16.03.10 19:00
  • OV Regensburg-Roding: Mitgliederversammlung
    am 20.03.10 16:00
  • OV Hamburg: Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen
    am 25.03.10 19:00
  • OV Heide: Jahresmitgliederversammlung mit Neuwahlen
    am 26.03.10 19:00
  • OV Berlin: Feldjägerstammtisch
    am 26.03.10 19:00
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