Förderverein Militärgeschichtliche Lehrsammlung
Verein zur Förderung der Militärgeschichtlichen Lehrsammlung der Feldjägertruppe an der Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr e.V.
Förderverein MGLS FJgTr SFJg/StDstBw e.V.
Emmich-Cambrai-Kaserne
Kugelfangtrift 1
30179 Hannover
Telefon: 0511/47468846
Telefax: 0511/47468845
foerderverein@feldjaeger.de und fjgschrader@arcor.de
| 1. Vorsitzender: | Dr. Klaus Rehbein, Oberst a.D. |
| 2. Vorsitzender: | Thomas Rechentin, Oberstleutnant d.R. |
| Schatzmeister: | Dr. Dirk Fischer, Oberstleutnant d.R. |
| Schriftführer: | Peter Schrader, Stabsfeldwebel a.D. Tel/Fax: 0511/6042612 |
Das Vereins-Konto („Förderverein MGLS FJgTr e.V.“) mit der Kto.-Nr.123 109 ist bei „Stadtsparkasse Barsinghausen“ (BLZ 251 512 70) eröffnet. Vom zuständigen Finanzamt liegt ein vorläufiger Bescheid zur Anerkennung der Gemeinnützigkeit des satzungsgemäßen Zwecks und der Förderziele unseres Vereins vor (Steuer-Nr.: 25/207/43330).
Der Verein ist mit Sitz Hannover beim dortigen Amtsgericht unter der Register-Nr. VR 200756 mit der folgenden Bezeichnung eingetragen: “Verein zur Förderung der Militärgeschichtlichen Lehrsammlung der Feldjägertruppe an der Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr“.
Zweck des Vereins ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung zur Herkunft und geschichtlichen Entwicklung der Feldjägertruppe sowie die Förderung dieser Materie an der Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr (SFJg/StDstBw) zugunsten ihrer Lehrgangsteilnehmer und der interessierten Öffentlichkeit.
Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch
- ideelle und materielle Förderung der Militärgeschichtlichen Lehrsammlung (MGLS) an der SFJg/StDstBw im Rahmen des Anteils Feldjägertruppe, u.a. mit Exponaten;
- Vergabe von Stipendien und Forschungsaufträgen sowie Durchführung eigener Forschungsvorhaben zur Geschichte der Feldjägertruppe und Information der Öffentlichkeit über die Medien.
Die Feldjäger der Bundeswehr
Das „Feldjägermuseum“, das wir als Verein ehrbarer Mitglieder durch möglichst zahlreiche Spenden nach besten Kräften fördern wollen, befasst sich auch mit Feldjägern „vergangener Zeiten“. Doch im Focus der Lehrsammlung steht der Werdegang der heutigen Feldjägertruppe.
Denn die umstrittene Wiederbewaffnung während des Kalten Krieges – auf deutschem Territorium, 10 Jahre nach dem Zusammenbruch Gesamtdeutschlands – war auch gesellschaftspolitisch eine Zäsur: Zum Leitbild der völlig neu konzipierten Streitkräfte, der Bundeswehr, wurde der „Bürger in Uniform“.
Seitdem stehen unsere Feldjäger bei der zum Teil schwierigen Ausübung ihrer militärpolizeilichen Befugnisse vor allem für eines: für den Geist unserer freiheitlichen Grundordnung. Der Feldjäger bürgt über sein Militärhandwerk hinaus, juristisch bestens geschult, für ein ausgeprägtes Rechtsbewusstsein.
Die Lehrsammlung schöpft zur Betrachtung dieser modernen Feldjägertruppe seit Jahren aus einem Archiv, das in seiner heutigen Fülle primär auf private Initiative eines ihrer Offiziere zurückgeht. So haben die Feldjäger ihre jüngste Geschichte seit 1955 akribisch nachzeichnen können. Ihr Verlauf ist nahezu lückenlos dargestellt – trotz vieler Änderungen der Bundeswehrstruktur im Laufe von mehr als 50 Jahren.
Verlässlichkeit und andere Tugenden – ein Vermächtnis von „Feldjägern vergangener Zeiten“
Es gibt zeitlos gültige Tugenden soldatischen Handelns – seit Jahrhunderten gepflegt und überliefert, traditionswürdige Werte: Kameradschaft ist solch ein Wert, Verlass, Tatkraft, Überblick und Initiative, Ausdauer, Mut und Tapferkeit. Sie dürfen, nur wegen ihrer Wertschätzung in vordemokratischen Zeiten, nicht außer acht bleiben, wenn sie- wie diese -auch aus Sicht des Bürgers in Uniform traditionswürdig sind. Sie müssen also soldatische Werte herausstellen, die noch heute bedeutsam sind, unserer Führungslehre entsprechen und nicht im Widerspruch zu den Pflichten des mündigen Staatsbürgers stehen. Hier liegt der Ansatz für Traditionspflege.
Konkret wird dies, um nur ein Beispiel zu nennen, bei dem folgenden Lob des Generalfeldmarschalls Graf von Moltke am 24.11.1890: „Meine Herren! Wer einen Feldzug mitgemacht hat, der weiß, von welcher Bedeutung es ist, daß die Depesche pünktlich und gewissenhaft befördert wird. (…) Wenn wir die Depeschen einem Feldjäger übergeben hatten, dann konnten wir ruhig sein; wir waren sicher, daß sie gut befördert wurden.“ (zit. n. Heym,
Otto: Geschichte des Königlich preußischen Reitenden Feldjägerkorps von 1740 – 1919, Berlin 1926, S. 181)
Vorstandsmitglieder seit der Gründung am 12.07.2008:
| 1. Vorsitzender | Oberst a.D. Dr. Rehbein |
| 2. Vorsitzender | Oberstleutnant d.R. Rechentin |
| Schatzmeister | Oberstleutnant d.R. Dr. Fischer |
| Schriftführer | Stabsfeldwebel a.D. Schrader |
| Beisitzer | Oberstleutnant d.R. Tonnus |
| Beisitzer | Obergefreiter d.R. Röhl |
| Beisitzer | Oberstabsfeldwebel a.D. d.R.Grahl |
| Beisitzer | Gefreiter d.R. Müller |
| Beirat | Oberst a.D.Erdmann |
| Beirat | Oberst Katz |
| Beirat | Oberstleutnant Lache |
| Beirat | Oberstleutnant Menke |
| Beirat | Oberstleutnant a.D. Jarosch |
| Beirat | Oberleutnant d.R. Richter |
| Beirat | Oberst Stumpp |
| Kassenprüfer | Oberstleutnant d.R. Kirchdorfer |
| Kassenprüfer | Stabsfeldwebel d.R. Kahle |


















