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Kranzniederlegung an Feldjäger-Gedenkstätten im KOSOVO

von Oberleutnant Breuer

Im Rahmen der fachlichen Dienstaufsichtsreise bei den Feldjägerkräften des Deutschen Einsatzkontingentes KFOR im KOSOVO gedachte der Feldjägerführer Bundeswehr, gemeinsam mit allen Angehörigen des Feldjägereinsatzzuges des 29. Deutschen Einsatzkontingentes KFOR, am Gedenkstein den getöteten Kameraden Hauptfeldwebel Christian Falk und Feldwebel Thomas Grubert. Beide Kameraden waren am 12. Oktober 1999 nahe der Ortschaft Košare, während der Aufgabenwahrnehmung militärischer Verkehrsdienst tödlich verunglückt. In der Nähe der Unfallstelle wurde damals in Gedenken und zur Erinnerung an die Soldaten ein Gedenkstein errichtet, der sich auf dem Grundstück der örtlichen Schule befindet. Oberst Stumpp und Hauptmann Hartmann (Zugführer Feldjägereinsatzzug) legten einen Kranz der Feldjäger nieder. In der die Kranzniederlegung begleitenden Rede hob Oberst Stumpp die Gefahren des täglichen Dienstes im In- und Ausland hervor. In der abschließenden Schweigeminute wurde allen im Einsatz gefallenen und zu Tode gekommenen Soldaten gedacht.

In der Folgewoche besuchte der Feldjägereinsatzzug eine zweite Gedenkstätte für im Kosovo verstorbene Feldjäger. Der Weg zur zweiten Gedenkstätte liegt in einem kleinen Ort in den Bergen ostwärts von SUVA REKA. Mit Hilfe eines ortskundigen Führers gelangte die Abordnung des Feldjägereinsatzzuges, gemeinsam mit Kameraden des Schweizer Kampfmittelräumdienstes über kleine Bergpfade zum Gedenkkreuz der am 3. Oktober 2003 tödlich verunglückten Kameraden Oberfeldwebel Michael Zirkelbach und Stabsunteroffizier Marco Helling. Vor Ort wurde nach einer Ansprache des Zugführers und einer Schweigeminute ein Kranz niedergelegt. Im Anschluss an das Gedenken verweilte die Gruppe noch etwas vor Ort. Jeder konnte so noch im Rahmen einer beeindruckenden Naturkulisse den eigenen Gedanken nachgehen. Für die Angehörigen des Feldjägereinsatzzuges des 29. Deutschen Einsatzkontingentes KFOR waren diese Gedenkfeiern besondere Momente, die sie nachhaltig in Erinnerung behalten werden.





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