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Tag der Bundeswehr – Team „Zwo“ mitten drin statt nur dabei

Am 13. Juni 2015 fand erstmals in der 60-jährigen Geschichte der Bundeswehr der „Tag der Bundeswehr“ an 15 ausgewählten Standorten in ganz Deutschland statt. Im Verantwortungsbereich des Feldjägerregimentes 2 fanden insgesamt sechs Veranstaltungen, davon fünf von der Streitkräftebasis als Schwerpunkt deiniert, statt. Für das gesamte Regiment, einschließlich der nichtaktiven Kompanien, stellte dieser besondere Tag den eindeutigen Schwerpunkt des ersten Halbjahres dar. Die letztlich rund 470 (!) eingesetzten Soldatinnen und Soldaten des Verbandes (davon 67 Reservistendienst Leistende) sind schon rein personell ein eindeutiger Beleg für die Bedeutung dieses „Mammut“-Auftrages. Der innigen und erfolgreichen „Symbiose“ zwischen „aktiven“ und „aktiven nichtaktiven“ Feldjägern (den so engagierten Reservisten des Regimentes) widmet sich ein weiterer Artikel in dieser Ausgabe in Form eines Erfahrungsberichtes.





Die sich bereits früh abzeichnende Größenordnung – gekoppelt mit der besonderen Außenwirkung dieser Veranstaltung – erforderte die frühe Einrichtung einer Projektgruppe im Regimentsstab. Nach Monaten und Wochen der intensiven Planung und Vorbereitung galt es an den Standorten Hannover, Wilhelmshaven, Nörvenich, Bonn, Koblenz und Fritzlar die jeweiligen Veranstalter so zu unterstützten, dass die Sicherheit jederzeit gewährleistet werden konnte (und wurde) und die Besucher ein positives Bild von der Bundeswehr gewinnen konnten. Die zentrale Führung der eingesetzten Kräfte durch den Kommandeur, Oberst Wiesner (an dessen Seite der gespiegelte Kommandeur Oberstleutnant d.R. Tönsgerlemann), erfolgte aus der neu eingeweihten und im Schichtbetrieb besetzten OPZ des Verbandes im Hildener Stabsgebäude.

An jedem Veranstaltungsort richteten die jeweiligen Feldjägerführer vor Ort eigene Gefechtsstände ein und stellten somit die Führung als auch den Melde- und Informationsluss „nach oben und unten“ sicher. Jeder Standort hatte sein eigenes Programm und seine eigenen Besonderheiten, die sich schließlich in den unterschiedlichen Anforderungen an die eingesetzten Feldjäger widerspiegelten. Während sich Oberst Wiesner in Bonn direkt vor Ort ein Bild machen konnte, wurde der durch Frau Hauptmann Tiedau maßgeblich vorbereitete Schwerpunkteinsatz in Nörvenich von dessen Stellvertreter, Oberstleutnant Gerlich, geführt. Für alle anderen Standorte standen die jeweiligen Kompaniechefs in der Verantwortung.

Hannover

Die Durchführung am Standort Hannover oblag dem Kommando Feldjäger der Bundeswehr höchstselbst. Als Veranstaltungsort wurde die Emmich-Cambrai-Kaserne auserkoren, die mit der Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr und deren Infrastruktur über die besten Voraussetzungen für solch öfentlichkeitswirksame Vorhaben verfügt. Feldjäger aus Hannover und Munster stellten einen störungsfreien Verlauf sicher.



Als Besonderheit kam hinzu, dass neben dem Ministerpräsidenten des Landes Niedersachsen auch die Bundesministerin der Verteidigung, Dr. Ursula von der Leyen, zu Besuch war. Während ihres fast dreistündigen Besuchs hielt sie eine Begrüßungsrede, welche bundesweit live in alle anderen 14 Standorte übertragen wurde, gab zahlreiche Interviews und besichtigte natürlich ausgiebig das Veranstaltungsgelände.

Nörvenich

Aufgrund des erwarteten Besucheraufkommens und der räumlichen Ausdehnung des Veranstaltungsgeländes stellte der Standort Nörvenich den Schwerpunkt des Feldjägerregimentes 2 dar. Unter Leitung des dortigen Veranstalters – des Taktischen Luftwafengeschwaders 31 „Boelke“ – waren dort Feldjägerkräfte aus Augustdorf und Hilden sowie alle drei Ergänzungstruppenteile eingesetzt. Zusätzlich waren Feldjägerkräfte aus dem Feldjägerregiment 3 als luftbewegliche Reserve vor Ort, welche als eine von drei bundesweit vorgehaltenen Reserven unter Führungsvorbehalt des Kommando Feldjäger der Bundeswehr standen.



Damit auch alle Bereiche des weiträumigen Flugplatzes schnell erreicht werden konnten, wurden neben den allseits bekannten Krädern auch erstmals Fahrräder genutzt. Nach anfänglichem Zögern haben sich diese Transportmittel einer stetig steigenden Nachfrage erfreut.



Wilhelmshaven

Wer anderes als die Marine könnte als Gastgeber die Bundeswehr am Standort Wilhelmshaven präsentieren? Ein Teil der Veranstaltung wurde im Marinestützpunkt Heppenser Groden in Form eines „Tages der ofenen Tür“ durchgeführt. Besonderer Gast war hierbei der beamtete Staatssekretär des Bundesministeriums der Verteidigung, Herr Gerd Hoofe, welcher einen besonderen Empfang auf einer Fregatte genoss.
Ein weiterer Veranstaltungsort war das Kulturhaus Pumpwerk Wilhelmshaven. Hier wurde eine Podiumsdiskussion zwischen der Bevölkerung und Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Militär geführt. Zum Abschluss wurde am Abend eine Serenade am Rathausplatz in Wilhelmshaven ausgerichtet.



Bonn

Am Standort Bonn mischte sich die „Truppe“ aktiv unter die Bevölkerung, indem man die gesamte Veranstaltung in der Öfentlichkeit auf dem Marktplatz vor dem Alten Rathaus zelebrierte. Ein vielfältiges Bühnenprogramm, gepaart mit zahlreichen Informationsständen, wurde ergänzt durch statische Fahrzeugund Gerätedisplays sowie dynamische Vorführungen. Bei Letzteren waren Feldjäger des Münchener Regimentes durch eine Darstellung in wafenloser Selbstverteidigung vertreten.
Trotz des bewusst ofen gewählten Charakters ohne Umzäunung oder Einlasskontrolle sowie drei angekündigter Gegenkundgebungen kam es zu einem sicheren Veranstaltungsverlauf. Die Demonstranten begnügten sich mit einem weitgehend friedlich, bunt sowie kreativ gestalteten Protest. Hierbei wurden sie durch die Moderatoren des Tages von der Bühne der Big Band aus erfolgreich in das Programm einbezogen, was überaus positiv zur Deeskalation beitrug und von den übrigen Gästen anerkennend wahrgenommen wurde.

Koblenz

Im Schatten der Festung Ehrenbreitstein hatten sich die Dienststellen/ Einheiten eines der größten Standorte der Bundeswehr ein tolles und abwechslungsreiches Programm einfallen lassen. Unter dem Motto „aus Koblenz für Koblenz“ bot die Bundeswehr ein attraktives Bühnen- und Rahmenprogramm für die ganze Familie. Eine Podiumsdiskussion auf dem Zentralplatz und dynamische Vorführungen in der Falckenstein-Kaserne waren nur zwei Highlights, mit denen die Bundeswehr ihre Vielfalt und Attraktivität präsentierte. Die Absicherung erfolgte im Rahmen eines Kompanieeinsatzes der Mainzer Feldjäger.



Fritzlar

Geschätzte 70.000 Besucher (und damit bundeweiter Rekord), knapp 1.000 zivile Helfer, mehr als 100 Shuttlebusse, eine zum Parkplatz für 14.000 Fahrzeuge umfunktionierte Autobahn – der Tag der Bundeswehr am Standort Fritzlar, ausgerichtet durch das Kampfhubschrauberregiment 36, konnte in vielen Bereichen mit imposanten Zahlen und innovativen Ansätzen glänzen.
Auch aus Sicht des Feldjägerdienstkommandos Rotenburg, vermutlich ab dem ersten Quartal 2016 selbst am Standort Fritzlar beheimatet, war diese Unterstützung alles andere als alltägliche Routine. Unterstützt durch eine Eingreifreserve der Division Schnelle Kräfte galt es auf dem weitläuigen Gelände des Flugplatzgeländes in der Georg-Friedrich-Kaserne für Sicherheit zu sorgen.



Der Volksfestatmosphäre zwischen Hubschraubern, Großgerät des Heeres, Transall, Feldpost, Kinderland sowie zahllosen Ausstellungslächen, Informationsständen, Nahkampf-, Diensthunde- und Flugvorführungen tat auch das wechselhafte Wetter keinen Abbruch. Neben den zahlreichen Vertretern der Kommunal- und Lokalpolitik färbte die durchweg positive Stimmung sichtbar auch auf die hessische Justizministerin, Frau Kühne- Hörmann, sowie den Generalinspekteur, Herrn General Wieker, ab.

Text und Bild: Feldjägerregiment 2



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