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Übergabe des Feldjägerbataillons 452
München, 03.05.2011, WBK IV.
Doch dieser Übergabeappell verbuchte strahlenden Sonnenschein und unter blauem Himmel hat Brigadegeneral Berger Oberstleutnant Taube, nach 2 1/2 Jahren, von der Führung des Feldjägerbataillons 452 entbunden. Dieser Veranstaltung wohnten eine Vielzahl von Gästen aus der Politik, Wirtschaft, der Polizei sowie vieler Militärs des In -und Auslandes bei, darunter auch der Feldjägerführer der Bundeswehr, Oberst Ulrich Stumpp.
Handshake Übergabe vollzogen (Quelle: WBK IV/Tobias Zech)
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In seiner Ansprache nahm General Berger zu den aktuellen Ereignissen Stellung: "„Neben dem ohnehin weltweit immer wieder aufkommenden Krisen und Kriegen hat sich die Region Nordafrikas – und das ist die südliche Gegenküste unseres Europas sowie der saudi-arabischen Halbinsel als fast explosionsartig erscheinende, neue Bedrohung herauskristallisiert. Nur der Vollzähligkeit halber ist dabei zu erwähnen, dass wir auch von diesen Regionen beim Einkauf fossiler Brennstoffe oder der ungestörten Nutzung freier Handelswege, insbesondere der Schifffahrt, abhängig sind. Naturkatastrophen mit ihren globalen Auswirkungen ergänzen diese Bedrohungen unseres Wohlstandes und spätestens mit der Katastrophe in Japan ist uns allen bewusst geworden, dass uns dies alle angeht, unabhängig von Raum und Zeit.“
Rede G Berger (Quelle: WBK IV/Tobias Zech)
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Unentbehrlich
Feldjäger sind insbesondere im Auslandseinsatz nicht nur als Personenschützer, Erheber und Ermittler, Patrouillenangehörige, Zugriffskräfte gegen Kriminelle oder Greiftrupp bei gewalttätigen Demonstrationen eingesetzt, sondern bilden beispielsweise in Afghanistan auch die dort aufzubauenden Polizeikräfte mit aus. Und dies mit großem Erfolg und unter dem permanenten Druck, dass sie meist sich, die zivilen Polizeiausbilder und die Auszubildenden auch noch selbst sichern müssen.
Gemeinsamer Auftrag (Quelle: Bundeswehr)
| An 365 Tage Schwerpunktaufgaben für Feldjäger
Schwerpunkte für die Feldjäger von 452 waren die Vorbereitung, Aus- und Weiterbildung sowie Durchführung und Nachbereitung der Beteiligung an den Auslandseinsätzen im Rahmen von KFOR, mit Schwerpunkt bei ISAF, aber auch für andere Operationen wie im Zuge von ATALANTA oder der Evakuierung deutscher Staatsbürger aus der Krisenregion Libyen.
Gemeinsamer Auftrag (Quelle: Bundeswehr)
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Ehrennadel
Eine sehr hohe Wertschätzung sprach der stellvertretende Befehlshaber aus: "„Oberstleutnant Taube, ich danke Ihnen für vorbildliche und tadellose Führung Ihres Verbandes sowie die Bewährung als Provost Marshal im ISAF Kontingent in Afghanistan. Sie haben in der richtigen Mischung aus harter Ausbildungsforderung, insbesondere in der Einsatzvorbereitung sowie im Inland und im Auslandseinsatz durch persönliches Engagement und kameradschaftlichen Führungsstil, den Angehörigen Ihres Verbandes Halt und Richtung gegeben. Ihr Verband hat unter Ihrer Führung auch erhebliche, positive Beiträge für die Aufgabenstellungen des Wehrbereichskommandos geleistet und so auch dazu beigetragen, dass das Ansehen und die Glaubwürdigkeit der vorgesetzten Kommandobehörde sichergestellt werden konnte. Als Zeichen der besonderen Wertschätzung verleihe ich Ihnen daher jetzt, vor dieser Öffentlichkeit, die Ehrennadel des WBK IV.“ "Der scheidende Kommandeur wird in neuer Verwendung als Referent in das Bundesministerium der Verteidigung wechseln: „Dazu wünsche ich Ihnen viel Glück, Erfolg und alles Gute“, so der General.
Nationalhymne (Quelle: WBK IV/Tobias Zech)
| Willkommen
Brigadegeneral Berger wünschte auch dem neuen Feldjägerführer in Baden-Württemberg, Oberstleutnant Andreas Birke, nach der Übernahme des Kommandos über das Feldjägerbataillons viel Erfolg und Fortune bei der zukünftigen Führung seiner Truppe. Auch er verfügt über die notwendige Verwendungsbreite für diese Führungsverwendungen, auch die notwendigen Einsatzerfahrungen. 2002 war er als Provost Marshall der KABUL Multinationalen Brigade bei ISAF sowie 2004 als Deputy Force Provest Marshall beim NATO Hauptquartier in KABUL. Auch die United Nations Military Observer - Ausbildung für UN Beobachtereinsätze ist eine hervorragende Voraussetzung für die neue Verwendung. "„OTL Birke, ich freue mich, Ihnen das Kommando über das stolze Bataillon 452 übertragen zu dürfen und wünsche Ihnen nochmals viel Glück, Freude und Erfolg in der neuen Verwendung. Seien sie Ihren Frauen und Männern im Verband ein verständnisvoller, zuverlässiger und standhafter Vorgesetzter und auch ein Garant für die Fürsorge der dazugehörigen Familien“", hieß Berger den Neuen willkommen. Im Anschluss an den Appell wurden die Gäste durch den scheidenden und den neuen Kommandeur zu einem Empfang geladen, der in hervorragender Art und Weise durch die 1. Kompanie des Feldjägerbataillons 452 vorbereitet und durchgeführt wurde und einen würdevollen Ausklang der Veranstaltung bildete.
Quelle: http://www.streitkraefteunterstuetzungskommando.bundeswehr.de
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