LV BV Workshop FJgRgt 3 - Feldjäger

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Die aktuelle Ausgabe

LV BV Workshop FJgRgt 3

Feldjaegertruppe
Einheitliche Annahmen für Ausbildung, Übung und Einsatzplanung

Feldjägerregiment 3 erarbeitet Impuls für Erstellung „Unterrichtsmappe Taktik“ (Feldjäger)
Wie viele Feldjäger werden benötigt, um eine Versprengtensammellinie zu betreiben? Wie groß ist das Verkehrsleitnetz, das eine Feldjägerkompanie betreiben kann? Was heißt es eigentlich konkret, wenn im Brigadebefehl für den Feldjäger angewiesen wird „Feldjäger unterstützen bei der Aufnahme“? Die Antwort darauf ist regelmäßig: „Kommt darauf an“. Wie breit ist ein Panzergrenadierzug im Angriff? Wie lange braucht dieser Zug um 5 km zurückzulegen? Was ist eigentlich der Zweck von Angriff? Antwort: 700 m; 60min; (fiktive Werte) „Zweck des Angriffs ist es, Kräfte des Feindes zu zerschlagen und/oder Raum zu nehmen“.
Was beim Hauptbedarfsträger Heer in der Dimension Land mit einem Blick in die Unterrichtsmappe Taktik beantwortet werden kann, führt bei feldjägerspezifischen Fragen zu so vielen verschiedenen Antworten wie man Feldjägeroffiziere fragt.
Ob dieser Zustand wirklich erstrebenswert ist und ob bei diesem Thema Handlungsbedarf besteht, haben die Kompaniechefs Feldjägerregiment 3 im Auftrag des KdoFJgBw unter Führung von Maj Herrlich und Maj Ende und unter Begleitung des stellvertretenden Kommandeurs Oberstlt Pohl im Workshop „Einsatzweise FJg“ in Roth erarbeitet.
Dazu wurde der Brigadebefehl der Übung Brigadefeldjägerführer als Ausgangspunkt benutzt. Die in diesem Befehl an die Feldjäger niedergeschriebenen Aufträge wurden durch die Kompaniechefs des FJgRgt 3 anhand eines einheitlichen Musters analysiert. Dazu wurde jede einzelne Zeile, z. B. „Feldjäger unterstützen bei der Aufnahme“ durch einen Kompaniechef bis ins Detail untersucht. Konkret wurde anhand der Regelungen, Konzepten und der Unterrichtsmappe Taktik nachvollziehbar und belegbar erarbeitet, was der Bedarfsträger fordert, was die Kernforderung an die Feldjäger ist und was der Feldjägeroffizier für die Wahrnehmung eines solchen Einzelauftrages wissen muss. Ergänzend wurde für jeden der Einzelaufträge analysiert, welche einheitlichen Planungsgrößen benötigt würden, um für den jeweiligen den Einzelauftrag in Ausbildung, Übung und Einsatzplanung eine einheitliche Anwendung sicherzustellen. Als dritter Aspekt wurde herausgearbeitet welche, militärischen Symbole fehlen, um die Einzelaufträge an der Lagekarte darzustellen. Im Rahmen des LV/BV Workshops in Roth wurden die Ergebnisse zusammengeführt, konstruktiv diskutiert und als Zwischenergebnis festgehalten.
Durch die Arbeit der KpChefs konnte ein Entscheidungsbedarf herausgearbeitet werden, welcher im Rahmen der Stabsoffizierweiterbildung in Hannover zusammen mit den Arbeitsergebnissen vorgetragen wird.

Text und Bild: Marcel Ende


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