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Auf den Weg gebracht!

Vom 19.06.2017 bis 22.09.2017 fand an der Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr in Hannover der neu konzipierteLehrgang "Offizieranwärter Feldjägerwesen der Bundeswehr vor dem Studium" statt. 44 Offizeranwärterinnen und Offizieranwärter, darunter zwei Kadetten aus Guinea und Togo,nahmen an dem Lehrgang teil, bei dem sie sich in diesem Jahr erstmals neben Basisunterrichten zum Feldjägerdienst und einer grundlegenden Rechtsausbildung und Ausbildung in der Waffenlosen Selbstverteidigung der Herausforderung stellten, als stellvertretende Gruppenführer in der Allgemeinen Grundausbildung für Spitzensportler und Feldwebelanwärter zu bestehen.Zudem sollten sie den Alltag auf einem Feldjägerdienstkommando kennen lernen.



Nach einem interessanten, lehrreichen und vielseitigen Jahr in den OA-Bataillonen Hammelburg oder Munster, der Offizierschule des Heeres in Dresden und der Sprachausbildung in Idar-Oberstein war die Vorfreude auf die erste wirkliche Identifikation mit der eigenen Truppengattung groß.

Im Anschluss an die anfänglichen organisatorischen Maßnahmen und Einweisungen in den Lehrgang stand eine Woche Schießausbildung an. Der erste große Teilabschnitt des Lehrgangs war die Tätigkeit als stellvertretender Gruppenführer in der allgemeinen Grundausbildung für Spitzensportler und Feldwebelanwärter. "Es war ein sehr lehrreiches Erlebnis, als Ausbilder agieren zu können."Bis zu diesem Zeitpunkt waren die Offizieranwärter und -anwärterinnennur die Auszubildenden. "Es ist etwas ganz anderes, sich selbst Vorschriftenwissen anzueignen, Ausbildungen vorzubereiten und letztendlich zu halten und nachzubereiten." Selbstverständlich war es anfangs ungewohnt, doch durch gute Vorbereitung und viel Selbstbewusstsein ließ sich auch das meistern und wurde zu einem vollen Erfolg mit durchgängig positiver Rückmeldung. "Wir konnten durch unsere Tätigkeit als Ausbilder nicht nur selbst wichtige Führungserfahrung sammeln, sondern des Weiteren einen wertvollen Beitrag zur Entlastung der Ausbilder in der Allgemeinen Grundausbildung leisten."

Weitere Erfahrungen sammelten die Offizeranwärterinnen und Offizieranwärter während des dreiwöchigen Praktikums im Feldjägerdienstkommando. Da sie in ganz Deutschland auf die drei Regimenter aufgeteilt wurden, konnte hier durch ausgiebigen Erfahrungsaustausch ein umfassender Eindruck vom Feldjägerwesen Bundeswehr gewonnen werden. "Jedes Feldjägerdienstkommando ist eben einzigartig.Wir konnten nicht nur einen Einblick in die Feldjägertruppe allgemein und ihre Spezialisierungen gewinnen, auch die Tätigkeiten des Zugführers wurden adäquat vorgestellt. Die Theorie zur Struktur eines Zuges und die Planung eines Tagesablaufes unterscheidet sich doch von dem, was in der Realität manchmal gefordert ist. Leben in der Lage - eine tolle Erfahrung, die niemand von uns missen möchte." Die Einblicke in die Durchführung von Standort- und Bahnhofstreifen, Kfz-Kontrollen, Absicherung von Gelöbnissen und Nachforschungen sind nur einige Highlights, die hier genannt werden sollen.

In den letzten Wochen des Lehrgangs wurde neben weiteren Einblicken in die Feldjägertruppe, wie zum Beispiel die Vorstellung der QR-Kompanie in Munster oder eine Vorstellung des Diensthundewesens mit praktischer Vorführung, auch eine grundlegende Ausbildung in Waffenloser Selbstverteidigung betrieben. "Eine sehr spannende, anspruchsvolle und auch anstrengende Angelegenheit, die definitiv lange in Erinnerung bleiben wird."

Abschließend bedanken sich die Offizeranwärterinnen und Offizieranwärter der Feldjägertruppe des 86. Offizieranwärterjahrganges für einen interessanten, lehrreichen und gut organisierten Lehrgang, der uns ganz sicher in guter Erinnerung bleiben wird. Die Identifikation mit der eigenen Truppengattung ist unserer Meinung nach bestens geglückt und die Einblicke hätten wohl nicht vielfältiger sein können. Wir hoffen, dass dieses Format des Lehrgangs auch zukünftigen Jahrgängen erhalten bleibt.

Nach dem Lehrgang in Hannover führt ihr Weg die Offizieranwärter nun an die beiden Universitäten der Bundeswehr nach München und Hamburg. Ihre ersten Eindrücke vonihrem künftigen Aufgabenbereich, dem Feldjägerwesen der Bundeswehr, werden sie jedoch nicht vergessen.

Text: Wolfgang Goldbrunner, Hauptmann und Nils Lang, Fahnenjunker; Bild: Kai-Axel Döpke


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